Gegenbesuch in Mailand

Im Rahmen unseres Schüleraustauschs durften wir, Johanna & Leni aus der Jahrgangsstufe EF, zwei italienische Austausch-schülerinnen für knapp fünf Wochen bei uns in Deutschland willkommen heißen. In dieser Zeit haben sie unseren Alltag und die deutsche Kultur kennengelernt, uns im Unterricht begleitet und gemeinsam mit uns verschiedene Städte erkundet. Neben vielen schönen Momenten war diese Zeit natürlich auch mit Herausforderungen verbunden, da das Zusammenleben mit einer neuen Personen immer eine Umstellung ist. Dennoch blicken wir sehr positiv auf diese Wochen zurück.

Nach einer kurzen Pause stand der Gegenbesuch an: Vier Wochen verbrachten wir in Italien bei unseren Gastfamilien nördlich von Mailand. Dort haben wir nicht nur spannende Einblicke in das Leben vor Ort erhalten, sondern durften auch das italienische Schulsystem näher kennenlernen. In der Oberstufe gab es noch Klassen statt Kursen, die in verschiedene Schwerpunkte eingeteilt wurden, wie beispielsweise Tourismus oder Sprachen. Auch der Unterricht unterschied sich deutlich von unserem: Er war viel stärker durch Frontalunterricht geprägt, wodurch die Lehrkräfte Unterrichtsinhalte häufig in längeren Vorträgen vermittelt haben und eigenständiges Arbeiten der Schülerinnen und Schüler weniger im Vordergrund stand.

Unsere Gastfamilien haben uns sehr herzlich aufgenommen und haben sich trotz kommunikativer Schwierigkeiten sehr viel Mühe gegeben, uns ihr Land näherzubringen. Wir hatten die Möglichkeit, zahlreiche wunderschöne Orte zu besichtigen und die italienische Kultur zu erleben. Für diese Erfahrungen sind wir sehr dankbar.

In der zweiten Woche waren zudem weitere Austausch-schülerinnen und Austausch-schüler aus Hattingen zu Besuch an der italienischen Schule, mit denen wir unter anderem Ausflüge nach Monza und Mailand unternommen haben. Durch die gemeinsame Zeit und die lustige Stimmung fiel uns der Aufenthalt deutlich leichter, auch im Hinblick auf Heimweh.

Der Austausch war insgesamt eine bereichernde Zeit, in der wir nicht nur die ersten Grundlagen der italienischen Sprache erlernten, sondern auch viele neue Menschen kennenlernen und persönliche Erfahrungen & Eindrücke sammeln durften. 🙂

Ein herzlicher Dank gilt auch Frau Schöning, die uns während des gesamten Austauschs unterstützt hat, regelmäßige Videocalls organisiert hat und bei Problemen jederzeit als Ansprechpartnerin zur Verfügung stand.

von Leni Becker und Johanna Grewe